Vorträge und Trainings

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Als langjährige Aktivistin habe ich bereits viel Erfahrung gesammelt.Ich bin seit Jahren in diversen sozialen vorwiegend umweltpolitischen Bewegungen engagiert. Zudem befasse ich mich intensiv mit der internationalen Vernetzung von sozialen Bewegungen. Sprachkenntnisse und meine interkulturellen Erfahrungen sind dabei besonders hilfreich.Dieses Knowhow möchte ich anderen Menschen zur Verfügung stellen und / oder weitergeben.

Dies geschieht in der Form von Vorträgen, Lesungen, Filmveranstaltungen oder praktische Workshops und Trainings. Als Dolmetscherin bin ich auch tätig.

Was ist bei einer Anfrage zu beachten

Anfragen sind an meine Mailadresse zu richten.

Die Vorträge und Trainings mache ich in der Regel ehrenamtlich - über das Patenschaftsystem der Bewegungsstiftung finanziere ich meinen Lebensunterhalt und meine politische Arbeit. Ein paar Honorarverträge kommen dazu.Ich freue mich bei Vorträgen und Trainings über eine kleine Aufwandentschädigung und Fartkostenerstattung - dafür kann das Spendenhut während der Veranstaltung rum gehen. Das funktioniert erfahrungsgemäß ganz gut, damit kann ich einen großen Teil meiner Unkosten decken.

Weitere häufig gestellte Fragen zu Veranstaltungen beantworte ich unten FAQ für Veranstalter*innen.

conférences

Vorträge

Ich bin seit 2008 regelmäßig als Referentin tätig. Dabei geht es vor allem um Vorträge zum Thema Atomkraft ( Atomtransporte, Deutsch-Französische Atomgeschäfte, Widerstand gegen HSL und AKW.Neubau in der Normandie, die WAA La Hague, die Uranfabrik Narbonne Malvési, das Atommüllendlagerprojekt in Bure, etc.), politischem Widerstand, Protestformen und Aktionsklettern sowie Überwachung und Repression.

Filmveranstaltungen

Ich habe mit Filmveranstaltungen und anschließende Diskussion gute Erfahrungen gemacht. Dabei sind unterschiedliche Konstellationen möglich.

Projektion von einer Reihe von Bildern und Kurzfilmen über (Kletter)Aktionen

mit anschließender Diskussion über Aktivismus und Protestformen. Das ist für ein aktivistisch orientiertes Publikum, das Lust auf kreative Polit-Aktionen hat.

Dokufilm "Rebellen im Namen der Erde"

von Philippe Borrel (2011) mit anschließender Diskussion. Ich bin eine der ProtagonistInnen in der Doku.

Wie Guerillas jagen die Eco Warriors Biotechniklabors in der Bucht von San Francisco in die Luft, weil dort Tierversuche durchgeführt werden. Sie legen die japanische Walfangflotte in der Antarktis lahm, zersägen Geländewagen in Oregon, ketten sich in Deutschland an Bahngleise, um einen Atommülltransport zu stoppen, und besetzen Mammutbäume in den nordkalifornischen Sequoia-Wäldern.In den Augen des FBI handelt es sich bei diesen militanten Umweltschützern um Terroristen, die nach Al-Quaida als zweitgrößte Bedrohung für die Sicherheit des Landes gelten.Auf diese Weise machen die FBI-Beamten Stimmung gegen jede Form von Aktivismus und zivilem Ungehorsam.

Dokufilm "Die Protestmacher"

von Dieter Rucht (80min, 2012) mit anschließender Diskussion. Ich bin einer der ProtagonistInnen in der Doku.

Der Film porträtiert vier politische “Vollzeitaktivist_innen”. Sie sind im Rahmen unterschiedlicher Protestbewegungen in Deutschland engagiert: zu den Themenbereichen Atomenergie, Gentechnik und Bankenregulierung. Die vier – Cécile Lecomte, Dieter Lehmkuhl, Jochen Stay und Jutta Sundermann – wurden mit der Kamera über rund zwei Jahre hinweg begleitet. Sie erzählen über ihre Aktionen, Erfolge und Misserfolge, ihren Lebensalltag.

Französischer Dokumentararchivfilm "Plogoff: Steine gegen Gewehre"

von Nicole und Felix Le Garrec.Die Veranstaltung läuft mit Simultanübersetzung durch mich, weil es sich um einen Archivfilm in Französischer Sprache handelt. Der Film ist sehr beeindruckend, die Bilder sprechen für sich!

Filmbeschreibung: Archivfilm über den Widerstand gegen die Atomkraft in der Bretagne. Von Nicole und Felix Le Garrec. Februar 1980: Die Bevölkerung eines Dorfes wehrt sich gegen den Bau eines Atomkraftwerks. Als die Pläne im Rathaus ausgelegt werden, werden sie vom Bürgermeister, der zusammen mit der gesamten Dorfbevölkerung das Projekt ablehnt, öffentlich zerrissen und verbrannt. Die Armee rückt zur Durchsetzung des Vorhabens an. Das Dorf wird von der Militärpolizei sechs Wochen lang belagert. Die Bevölkerung wehrt sich mit vielfältigen Mitteln. Die Polizei schießt mit Splittergranaten auf Menschen und nimmt zahlreiche Protestierenden fest. Doch der Widerstand wird immer größer und kreativer. Zehntausende Menschen kommen nach Plogoff, dass zum Symbol des Widerstands gegen die Atomkraft geworden ist. Das AKW wird schließlich nicht gebaut. Nicole und Felix Le Garrec haben diesen Kampf hautnah miterlebt und unter schwierigen Bedingungen begleitet. Der Film ist zeigt, dass Widerstand von Entschlossenheit und Vielfalt lebt.

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Lesungen

Mein Buch Kommen Sie da runter! Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin ist 2014 im Verlag Graswurzelrevolution erschienen. Ich habe damit im ersten Jahr über 60 Lesungen gemacht und nehme weiterhin Lesungs-Anfragen entgegen. Mehr Infos gibt es unter dem Menüpunkt Buch auf dieser Seite.

Vorschlag für einen kurzen Ankündigungstext:

Lesung mit Kletteraktivistin Cécile Lecomte

„Kommen Sie da runter!“ – das ist der Satz, den die in Deutschland lebende französische Aktivistin Cécile Lecomte, bei ihren politischen Aktionen am häufigsten hört. Er wird von der Polizei ausgesprochen und zeigt zugleich deren Verwirrung und Ohnmacht, wenn sie den Bütteln des Atomstaats mit unzähligen Kletteraktionen auf der Nase herumtanzt.

In ihren Kurzgeschichten erzählt die als „Eichhörnchen“ bekannte Kletteraktivistin von ihren oft spektakulären Aktionen des zivilen Ungehorsams für eine Welt ohne Agro-Gentechnik, Atomprojekte, Klimakiller, Kriege und Rassismus. Aktionsbilder begleiten diese Reise in ein aktivistisches Leben. Im Anschluss: Frage­ und Diskussionsrunde.

Praktische Workshops und Trainings

Es geht vor allem um Kletterworkshops und Trainings: Schnupperklettern, Kletter-Kommunikationsguerilla, vollständige Klettertrainings (Ich bringe kleinen Gruppen von 2 - 3 Menschen das Aktionsklettern bei, für große Kurse gibt es andere Strukturen. Ich bevorzuge Kurse für Menschen mit körperlicher und oder geistiger Behinderung. Teilhabe ich wichtig!).

Repression ist darüber hinaus ein Thema mit dem aktivistisch orientierte Menschen sich zwangsläufig beschäftigen müssen. Aktionen haben oft einen Nachspiel vor Gericht. Ich bin der Auffassung, dass Solidarität gegen Repression sich nicht auf's Geldsammeln beschränken darf. Aus diesem Grund bin ich - wenn ich selbst nicht Angeklagt bin - vor Gericht als Wahlverteidigerin tätig. Voraussetzung für eine Genehmigung als Verteidiger vor Gericht ist eine ausreichende Rechtskunde und Vertrauenswürdigkeit (§ 138 II StPO). Es geht bei der Laienverteidigung wie ich (und andere) sie praktiziere nicht um eine kostenlose Verteidigung, sondern um Solidarität und Gegenseitige Unterstützung. Ich unterstütze keine Menschen die passiv da stehen und von mir erwarten, dass ich die Arbeit als Dienstleistung mache. Ich unterstütze keine Menschen, die keinen Prozesstraining zuvor besucht haben und nicht in der Lage sind oder nicht willig sind sich aktiv in ihrem Prozess einzumischen und eine Strategie zu wählen. Gruppen-Trainings findet regelmäßig statt, ich bin da manchmal beteiligt. Wenn Du Interesse hast, kannst du auf jeden Fall bei mir Nachfragen, ob ein Training ansteht. Nähe Infos findest du im Menüpunkt Repression - Laienverteidigung

FAQ für Veranstalter*innen

Was alles nötig ist, um eine Veranstaltung mit Eichhörnchen auf die Beine zu stellen.

  • Einen Veranstalter, also Menschen vor Ort, die sich um die Orga kümmern: Raum finden (möglichst berrierearm wegen Rollstuhl), Werbung für den Termin, etc.
  • Wenn der Veranstaltungsraum mit ÖPNV nicht gut erreichbar ist, benötige ich eine Abholung (ich reise mit dem Zug). Ich bin in der regel mit einem faltbaren Rollstuhl unterwegs.
  • einen Beamer und Ton (für einen Kurzfilm, der auf dem Computer abgespielt wird).
  • Ich möchte, dass für die Veranstaltung keinen Eintritt genommen wird. Es ist keine kommerzielle Veranstaltung! Wenn es nicht anders geht (z.B. wegen Saalmiete), kann man natürlich darüber reden.
  • Honorar möchte/brauche ich keins (damit der Eintritt frei bleibt), ich freue mich, wenn durch Spenden (z.B. vom Publikum) meine Fahrtkosten und weitere Unkosten (z.B. vom Infotisch) zumindest teilfinanziert werden können.
  • Es ist schön, wenn es in dem Veranstaltungsraum einen Infotisch für die Infomaterialen, die ich mitbringe, gibt (Flyer, Broschüre, etc.). Der Veranstalter darf gerne seine eigenen infomaterialen dazu packen.
  • Das Eichhörnchen benötigt in der Regel einen Übernachtungsplatz (z.B. bei AktivistInnen, in einer barrierearmen WG - Hotels mag ich dagegen nicht). Ich schalfe morgens gerne aus (Morgensteifigkeit = Polyarthritis ist doof!) und eine Matratze auf Betthöhe ist wichtig (habe Rheuma auch in der Halswirbelsäule und kann nicht selkbstständig aufstehen wenn ich am Boden schlafe).
  • ich freue mich, wenn eine Verpfelgung möglich ist (z.B. Abendessen, Frühstück in der WG), ich bin vegetarin, ich darf außerdem wegen meiner chronischen Krankheit nicht alles essen: kein Eigelb, niX scharfes, kein Sonnenblummenöl und nur wenig Salz.
  • Ich bin NICHT-Raucherin und vertrage Rauch in einem Raum gar nicht!
  • Klettern und Lesen zusammen? Die Frage ist sich bereits gestellt. Ich möchte, wenn ich mich auf einer längeren Lesereise befinde, Klettern und Lesen nicht mischen, also z.B. kein Kletterworkshop vor einer Lesung anbieten. Es ist mir einfach zu viel und ich schlpeppe neben dem Material für die Lesung keine vollständige Kletterausrüstung durch die Gegend. Ein Kletterworkshop führe ich außerdem aus Sicherheitsgründen nicht alleine durch, sonder mit weiteren TrainerInnen. Aktuelle biete ich Kletterworkshops für Menschen mit körperlicher und geistiger Einschränkungen.
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