Cannabis als Medizin gegen Rheuma

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Ich leide seit 2004 an chronische rheumatoide Arthritis (Autoimmunkrankheit, chronische Gelenkentzündung.Der Verlauf meiner Erkrankung gilt als schwer beeinflussbar. Unzählige Therapieversuche sind gescheitert. Auf dem Papier habe ich einen Grad der Behinderung von 80 mit Merkzeichen G und B. Aber was heißt „Behinderung“ im Alltag? Das ist nicht auf eine Plastikkarte mit der Aufschrift „Schwerbehindertenausweis“ zu reduzieren!

Ich berichte hier über den Kampf gegen die Krankheit, über den Kampf um eine adäquate Schmerzbehandlung (Cannabis als Medizin), über meine Erfahrungen als Schwerbehinderte und den Umgang der Gesellschaft mit Behinderung.

Ich würde mich außerdem freuen, wenn du das neue Wohnprojekt vom Verein "Unabhängig, frei und gemeinsam wohnen - Unfug" unterstützt!

Ich will in ein politisches Wohnprojekt ziehen, wo ich im Einklang mit meinen Ideen leben kann. Hinzu kommt, dass das Bauwagenleben mir wegen des Fortschreitens meiner Erkrankung zunehmend schwer fällt, ich benötige eine barrierefreie Wohnung, um mal zwischen den Aktionen abschalten zu können und nicht ständig mit den Schmerzen zu kämpfen. Bei den Immobilienpreisen in Lüneburg, kann ich mir kein WG-Zimmer, das diesen Anforderung (barrierefreiheit, gute ÖPNV-Anbindung) gerecht ist, leisten. Ich will es auch nicht. Bezahlbarer Wohnraum und Freiräume jenseits der Marktlogik sind mir ein wichtiges Anliegen. Darum das neue Wohnprojekt!

Informationen zu unserem Projekt und wie Du es unterstützen kannst, habe ich in einem Artikel im Blog zusammengefasst

Le cannabis contre la polyarthrite

Neue Kolumne "anders sein"

In der Kolumne anders sein in meinem Blog berichte ich über meine Erfahrungen als Schwerbehinderte und den Umgang der Gesellschaft damit. Manche Texte richten sich an „gesunde“ Menschen, es geht um Vermittlung, weil „gesunde“ Menschen sich in den Alltag chronisch kranker Menschen nicht hineinversetzen können. Andere Texte, können anderen Betroffenen Ideen für ihren eigenen Kampf gegen die Krankheit und die Mühlen des bürokratischen Gesundheitssystems nützlich sein.

* sichtbare und nicht sichtbare Behinderung

Artikel vom 22. April 2017

Neues Wohnprojekt sucht Unterstützung

Über das Wohnprojekt von Verein "Unabhängig, frei und gemeinsam wohnen - Unfug" - Ein Artikel, Februar 2017.

Cannabis als Medizin... und das gesellschaftliche Tabu Behinderung

Der Bundestag hat am 19. Januar 2017 einstimmig ein für schwer kranke Menschen wichtiges Gesetz verabschiedet. Schmerzpatient*innen und chronisch kranke Menschen, bei denen keine konventionelle Therapie hilft, erhalten künftig medizinisches Cannabis auf Rezept. GWR-Mitherausgeberin Cécile Lecomte wirft einen kritischen Blick auf die Gesundheitspolitik und das neue Gesetz – aus einer Betroffenen-Perspektive. (GWR-Red.)

weiter lesen Artikel aus der Zeitschrift GWR 416, Februar 2017

Der Lange weg zum Cannabis als Medizin

Nach jahrelangem Kampf gegen die Schmerzen bin ich heute im Besitz einer Genehmigung für Cannabis als Medizin aus der Apotheke. Ich berichte hier über meine Erfahrung – für andere Betroffenen, die vielleicht diesen Weg wagen möchten und zur Sensibilisierung von „gesunden“ Menschen zu diesem Thema. Es ist kein Kiffen auf Rezept, nein! Es geht um Schmerzlinderung und Lebensqualität. Der Weg dahin war beschwerlich und verdammt teuer, aber wenn man Schmerzen hat...

weiter lesen Artikel vom 26. Mai 2016

Der Patient als Objekt

[...]Weil meine Beschwerden immer schlimmer wurden, musste ich vor wenigen Wochen doch ins Krankenhaus. Dort sollte ein Staging (Diagnose, Stand der Dinge) erfolgen und eine neue medikamentöse Therapie begonnen werden. Ich habe bereits viele erfolglose Therapieversuche hinter mir und die Krankheit schreitet immer weiter fort. Im Krankenhaus habe ich erlebt, wie die Logik des Profits die Menschen zum Objekt und erst recht krank machen kann.[...]

weiter lesen Artikel vom 24. Dezember 2014

Ein mal im Jahr - Tourenski

Eichhörnchen macht Urlaub - weit weg von Menschenmengen, Computerarbeit, Treffen und Vorträgen entfernt. Eine Woche Abschalten muss sein! Ob Tourenski für meine rheumakranken Gelenke gut ist? weiter lesen Artikel und Bildergalerie vom 5. April 2014

Wunderbare Gefühle des Kletterns - mit Rheumaschmerzen

Es ist manchmal schwierig, die Grenze zwischen Schmerz und Spaß zu finden. Ich liebe es Fels zu klettern und die Natur zu genießen. Für deren Erhalt kämpfe ich in meinem politischen Alltag. Zum Felsklettern fahre ich aber fast nie. Die Schmerzen in meinen rheumakranken Gelenken, insbesondere in den Füßen sind oft unerträglich.

weiter lesen Artikel und Bildergalerie vom 16. August 2013

Einfach mal Abschalten

Ein mal im Jahr gönne ich es mir: eine Woche Abschalten und Urlaub machen. Ich setze mich in meinem politischen Alltag für die Umwelt ein, weil ich die Natur zu schätzen weiß. Als kleines Kind bin ich mit meiner Mutter in die Berge gegangen und geklettert. Ich habe die Kraft der Naturelemente kennen gelernt ich habe mich oft sehr klein in den riesigen Bergen gefühlt. Ich habe oft den Sonnenaufgang und -untergang in den hohen Spitzen bewundert. Ich habe aber auch die Gletscher Jahr für Jahr schmelzen sehen.

Tourenski mit Rheuma. weiter lesen Artikel und Bildergalerie vom 23. März 2013

Vom Umgang mit chronischen Krankheiten und Behinderung

Grüße aus einem andren Planet, die Rheumaklinik Bad Eilsen

weiter lesen Artikel vom 25. März 2012