Vorträge und Trainings

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Als langjährige Aktivistin habe ich bereits viel Erfahrung gesammelt.Ich bin seit Jahren in diversen sozialen vorwiegend umweltpolitischen Bewegungen engagiert. Zudem befasse ich mich intensiv mit der internationalen Vernetzung von sozialen Bewegungen. Sprachkenntnisse und meine interkulturellen Erfahrungen sind dabei besonders hilfreich.Dieses Knowhow möchte ich anderen Menschen zur Verfügung stellen und / oder weitergeben.

Dies geschieht in der Form von Vorträgen, Lesungen, Filmveranstaltungen oder praktische Workshops und Trainings. Als Dolmetscherin bin ich auch tätig.

Was ist bei einer Anfrage zu beachten

Anfragen sind an meine Mailadresse zu richten.

Die Vorträge und Trainings mache ich in der Regel ehrenamtlich - über das Patenschaftsystem der Bewegungsstiftung finanziere ich meinen Lebensunterhalt und meine politische Arbeit. Ein paar Honorarverträge kommen dazu.

Ich freue mich bei Vorträgen und Trainings über eine kleine Aufwandentschädigung und Fartkostenerstattung - dafür kann das Spendenhut während der Veranstaltung rum gehen. Das funktioniert erfahrungsgemäß ganz gut, damit kann ich einen großen Teil meiner Unkosten decken.Ich übernachte gerne bei AktivistInnen, z.B. in einer WG. Hotels mag ich dagegen nicht. wichtig ist mir dabei, dass NICHT geraucht wird.

Da ich Gehbehindert bin, ist eine Bahn- oder ÖPNV Anbindung zum Veranstaltungsort wichtig. Ich muss ansonsten abgeholt werden.Länger als 10 Minunten kann ich oft nicht laufen.

conférences

Vorträge

Ich bin seit 2008 regelmäßig als Referentin tätig. Dabei geht es vor allem um Vorträge zum Thema Atomkraft ( Atomtransporte, Deutsch-Französische Atomgeschäfte, Widerstand gegen HSL und AKW.Neubau in der Normandie, die WAA La Hague, die Uranfabrik Narbonne Malvési, das Atommüllendlagerprojekt in Bure, etc.), politischem Widerstand, Protestformen und Aktionsklettern sowie Überwachung und Repression.Derzeit beschäftige ich mich mit den immer repressieveren Gesetzen und den "Ausnahmezustand" nach den Anschlägen von Paris. Ich habe zahlreiche Artikel geschrieben oder übersetzt und halte auch Vorträge zu diesem Thema.

Filmveranstaltungen

Ich habe mit Filmveranstaltungen und anschließende Diskussion gute Erfahrungen gemacht. Dabei sind unterschiedliche Konstellationen möglich.

Projektion von einer Reihe von Bildern und Kurzfilmen über (Kletter)Aktionen

mit anschließender Diskussion über Aktivismus und Protestformen. Das ist für ein aktivistisch orientiertes Publikum, das Lust auf kreative Polit-Aktionen hat.

Dokufilm "Rebellen im Namen der Erde"

von Philippe Borrel (2011) mit anschließender Diskussion. Ich bin eine der ProtagonistInnen in der Doku.

Wie Guerillas jagen die Eco Warriors Biotechniklabors in der Bucht von San Francisco in die Luft, weil dort Tierversuche durchgeführt werden. Sie legen die japanische Walfangflotte in der Antarktis lahm, zersägen Geländewagen in Oregon, ketten sich in Deutschland an Bahngleise, um einen Atommülltransport zu stoppen, und besetzen Mammutbäume in den nordkalifornischen Sequoia-Wäldern.In den Augen des FBI handelt es sich bei diesen militanten Umweltschützern um Terroristen, die nach Al-Quaida als zweitgrößte Bedrohung für die Sicherheit des Landes gelten.Auf diese Weise machen die FBI-Beamten Stimmung gegen jede Form von Aktivismus und zivilem Ungehorsam.

Dokufilm "Die Protestmacher"

von Dieter Rucht (80min, 2012) mit anschließender Diskussion. Ich bin einer der ProtagonistInnen in der Doku.

Der Film porträtiert vier politische “Vollzeitaktivist_innen”. Sie sind im Rahmen unterschiedlicher Protestbewegungen in Deutschland engagiert: zu den Themenbereichen Atomenergie, Gentechnik und Bankenregulierung. Die vier – Cécile Lecomte, Dieter Lehmkuhl, Jochen Stay und Jutta Sundermann – wurden mit der Kamera über rund zwei Jahre hinweg begleitet. Sie erzählen über ihre Aktionen, Erfolge und Misserfolge, ihren Lebensalltag.

Französischer Dokumentararchivfilm "Plogoff: Steine gegen Gewehre"

von Nicole und Felix Le Garrec.Die Veranstaltung läuft mit Simultanübersetzung durch mich, weil es sich um einen Archivfilm in Französischer Sprache handelt. Der Film ist sehr beeindruckend, die Bilder sprechen für sich!

Filmbeschreibung: Archivfilm über den Widerstand gegen die Atomkraft in der Bretagne. Von Nicole und Felix Le Garrec. Februar 1980: Die Bevölkerung eines Dorfes wehrt sich gegen den Bau eines Atomkraftwerks. Als die Pläne im Rathaus ausgelegt werden, werden sie vom Bürgermeister, der zusammen mit der gesamten Dorfbevölkerung das Projekt ablehnt, öffentlich zerrissen und verbrannt. Die Armee rückt zur Durchsetzung des Vorhabens an. Das Dorf wird von der Militärpolizei sechs Wochen lang belagert. Die Bevölkerung wehrt sich mit vielfältigen Mitteln. Die Polizei schießt mit Splittergranaten auf Menschen und nimmt zahlreiche Protestierenden fest. Doch der Widerstand wird immer größer und kreativer. Zehntausende Menschen kommen nach Plogoff, dass zum Symbol des Widerstands gegen die Atomkraft geworden ist. Das AKW wird schließlich nicht gebaut. Nicole und Felix Le Garrec haben diesen Kampf hautnah miterlebt und unter schwierigen Bedingungen begleitet. Der Film ist zeigt, dass Widerstand von Entschlossenheit und Vielfalt lebt.

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Lesungen

Mein Buch Kommen Sie da runter! Kurzgeschichten und Texte aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin ist 2014 im Verlag Graswurzelrevolution erschienen. Ich habe damit im ersten Jahr über 60 Lesungen gemacht und nehme weiterhin Lesungs-Anfragen entgegen. Mehr Infos gibt es unter dem Menüpunkt Buch auf dieser Seite.

Praktische Workshops und Trainings

Es geht vor allem um Kletterworkshops und Trainings: Schnupperklettern, Kletter-Kommunikationsguerilla, vollständige Klettertrainings (Ich bringe kleinen Gruppen von 2 - 3 Menschen das Aktionsklettern bei, für große Kurse gibt es andere Strukturen).

Repression ist darüber hinaus ein Thema mit dem aktivistisch orientierte Menschen sich zwangsläufig beschäftigen müssen. Aktionen haben oft einen Nachspiel vor Gericht. Ich bin der Auffassung, dass Solidarität gegen Repression sich nicht auf's Geldsammeln beschränken darf. Aus diesem Grund bin ich - wenn ich selbst nicht Angeklagt bin - vor Gericht als Wahlverteidigerin tätig. Voraussetzung für eine Genehmigung als Verteidiger vor Gericht ist eine ausreichende Rechtskunde und Vertrauenswürdigkeit (§ 138 II StPO). Es geht bei der Laienverteidigung wie ich (und andere) sie praktiziere nicht um eine kostenlose Verteidigung, sondern um Solidarität und Gegenseitige Unterstützung. Ich unterstütze keine Menschen die passiv da stehen und von mir erwarten, dass ich die Arbeit als Dienstleistung mache. Ich unterstütze keine Menschen, die keinen Prozesstraining zuvor besucht haben und nicht in der Lage sind oder nicht willig sind sich aktiv in ihrem Prozess einzumischen und eine Strategie zu wählen. Gruppen-Trainings findet regelmäßig statt, ich bin da manchmal beteiligt. Wenn Du Interesse hast, kannst du auf jeden Fall bei mir Nachfragen, ob ein Training ansteht. Nähe Infos findest du im Menüpunkt Repression - Laienverteidigung

Beispiele

Links zu vergangenen Veranstaltungen oder Veranstaltungsankündigungen (die Liste ist nicht ausführlich).

Berichte gibt es unter dem Stichwort Vortrag in meinem Blog

Videoaufnahme einer Veranstaltung über die Sicherheitgesetze in Frankreich in Frankfurt (Dezember 2015)

Ankündigung einer Verantaltung über Aktionsklettern als politische Aktionsform (2009)

Ankündigung einer Veranstaltung zum Thema Repression in Göttingen (2010)

Video einer Veranstaltung "Wie weit darf Gewaltfreiheit gehen?"(2010)

Video eines Vortrags vor Jugendlichen in Bremen im Rahmen von "Städte im Wissenschaftsjahr" (2012)

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